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Nationalpark Belvoir
Cochav Yarden
So.-Do. und samstags: 08:00-16:00 Uhr, freitags: 08:00-15:00 Uhr. Letzter Eintritt: eine Stunde vor Betriebsschluss
Handy04-6581766 Fax:04-6581766

 

Stätte unter Heimatschutz

Der Nationalpark Belvoir liegt östlich von Ramat Jisachar am steilen Berghang, der sich über die Jordanebene erhebt. Die herrliche Aussicht von hier, auch auf das Bergland Gilead in Jordanien, trug dazu bei, dass die Errichter ihre Burg Belvoir nannten, was "schöne Aussicht" bedeutet.

Die Kreuzritterburg wurde ungefähr im Jahr 1140 nach Beginn der Zeitrechnung zur Zeit der Herrschaft von Fulko V. von Anjou (1131-1142) errichtet. Zu Beginn der Siedlung der Kreuzritter wurde hier eine landwirtschaftliche Farm, die von einer Mauer umgeben war, errichtet. Im Jahr 1168 hat die Ritterschaft Ordo militiae sencti Johannis Baptistea hospitalis Hierosolymitani hier ihr Gehöft erworben und es zu einer der wichtigsten Kreuzritterburgen in Eretz Israel (Palästina) umgewandelt.

Die Burg steht oberhalb des Wegs von der Jordanebene zu Damaskus und beaufsichtigte zudem den zusätzlichen Weg, der vom Fluss Tavor westlich zur Küstenebene und zum Meeresweg führte. Die Burg, die die Ritter aus dem Hospitaller Order errichtet haben, war so fest, dass sie den Eroberungsversuchen der Soldaten von Saladin (1187-89) widerstanden hat. Erst nach einer eineinhalbjährigen Belagerung und nachdem alle Königtümer in ihrer Umgebung bereits erobert waren, waren die Verteidiger gewillt, einen Kapitulierungsvertrag zu unterzeichnen und zur Insel Tyros umzuziehen.

Die restaurierte Burg repräsentiert die Burg in der vollständigsten Verfassung, die aus der Kreuzritterepoche in Israel bestanden geblieben ist. Auch ist sie die einzige Burg, die vollständig ausgegraben worden ist. Sie hat sowohl ein äußeres Bollwerk als auch einen festen, inneren Turm. Die Mauer ist aus fünf Rippen angefertigt und von einem imposanten Graben umgeben, der 20 m breit und 12 m tief ist. An den Ecken wurden ebenfalls sehr feste Eckentürme errichtet.

Im Süden des Parks steht ein Skulpturengarten des Bildhauers Yigal Tumarkin. Vor Ort wird ebenfalls eine Geierfütterungsstelle betrieben, damit sich diese gefährdete Gattung erholen kann.

 

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